Welcher Broker passt zu mir?

Wer die Wahl hat, hat die Qual..

Bevor ihr euch überstürzt bei einem Broker anmeldet, solltet ihr prüfen, welcher Broker am besten zu euren Vorstellungen passt. Um euch diese Entscheidung etwas zu vereinfachen, erhaltet ihr nachfolgend ein paar Tipps.
Regulierung: Bedeutet in Kurzform, die Finanzen und Aktivitäten des Brokers müssen bestimmte Standards der regulierenden Behörde erfüllen. Ist keine Regulierung vorhanden, kann der Broker, salopp formuliert, tun und lassen was er will. Wir empfehlen daher, auf eine Regulierung zu achten.

Minimaler Einzahlungsbetrag:
Wer gerne erst einmal klein anfängt, der sollte einen Broker mit einem geringen Einzahlungsbetrag von 100-300€ wählen. Alles darüber ist, sofern ihr Anfänger seid, nicht zu empfehlen. Solltet ihr nämlich feststellen, dass das Live-Traden doch nicht euer „Ding“ ist, ist es umständlich das Geld zurück zu holen, sofern noch etwas vorhanden ist. Oftmals liegt es dann Monate auf diesem Konto und wird im schlimmsten Fall irgendwann vom Broker einbehalten und das Konto gelöscht.

Minimaler Einsatz:
Vor allem Anfängern ist hier wieder zu empfehlen, einen Broker mit minimalen Einsatz zu wählen. Je kleiner desto besser. Die ersten Echtgeld-Trades verursachen immer wieder Nervosität und wenn der Einsatz dann bereits 10€ beträgt, schlägt das schnell auf die Stimmung. Wer außerdem Martingale benutzen möchte, muss aufpassen, dass die höheren Stufen nicht den maximalen Einsatz übersteigen. Und bei 10€ Minimaleinsatz müssen die nachfolgenden Stufen dementsprechend höher gewählt werden.

Maximaler Einsatz:
Dieser Punkt ist meist für Fortgeschrittene interessant. Wer gerne höhere Summen setzt, dem werden 200€ zu wenig sein. Man sollte daher auf den maximalen Einsatz achten. Ablaufzeiten: Die Ablaufzeiten sind einerseits von euren persönlichen Vorlieben abhängig, also ob ihr lieber niedrigere oder höhere Zeiten tradet und anderseits natürlich von EAs oder Indikatoren, die ihr benutzt. Manche EAs und Indikatoren funktionieren nur mit bestimmten Ablaufzeiten.

Ablaufzeiten EAs:
Viele Broker haben aufgrund der Überflutung ihrer Systeme und Server bereits EAs mit kleinen Ablaufzeiten, wie eine und zwei Minuten, gesperrt. Wer also gerne mit Expert Advisors arbeitet, sollte unbedingt darauf achten, dass diese der Broker generell erlaubt sowie eure gewünschten Ablaufzeiten anbietet. Manuelles Traden in den kleinsten Zeiten ist wiederum kein Problem, hierbei geht es lediglich um die Verwendung von EAs. Rendite: Diese schwankt immer, je nach Marktlage und Währungspaar. Sofern alle o.g. Punkte passen, kann man auch gerne auf die Rendite achten, wobei das nur als letzter Punkt in eure Überlegungen mit einfließen sollte.